Das war der Oktober 2014

Am Ende des Monats

Der Oktober ist schon fast vorbei und daher ist es nun Zeit für einen kleinen Monatsrückblick:

Insgesamt habe ich 9 Bücher beendet, für mich ein richtiger Rekord! Ich wunder mich selbst, wie es dazu kommen konnte 😀

Mit Rezension

Gefallene_Engel_536ce0b7b8b2c_128x170Gefallene Engel von Seppo Jokinen. Der finnische Krimi war zwar ganz interessant aufgrund der ungewöhnlichen Ermittlungsorte, aber insgesamt war er mir dann doch zu ruhig. starstarstar

Cover Dylan Mint

Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe von Brian Conaghan. Dieses Buch war wirklich mal völlig anders, manchmal anstrengend, aber insgesamt toll.
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Rezension: Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry von Rachel Joyce

 

Cover der nie abgeschickte Liebesbrief...Ich war ein wenig überrascht als ich mitbekam, dass nun eine Art Nachfolger (tatsächlich sind die Handlungen parallel zueinander angesiedelt) zu Die seltsame Pilgerreise des Harold Fry erscheinen würde. Mit Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry erzählt Rachel Joyce nun die Geschichte aus der Sicht von Queenie, zu der Harold wochenlang quer durch England reiste.

Ich war von Die seltsame Pilgerreise des Harold Fry nicht ganz so angetan wie viele andere. Ich mochte das Buch schon, aber ich bin auch nicht in Begeisterungsstürme verfallen. So ganz klar war mir die Beziehung zwischen Harold und Queenie während des Lesens nie, daher hoffte ich, dass dies durch „Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry“ geändert würde.

Die Handlung dreht sich diesmal ganz um Queenie, die in einem Brief an Harold ihre früheren Begegnungen mit ihm sowie ihren Alltag als Sterbenskranke in einem Hospiz beschreibt. Das Buch plätschert so vor sich hin, es ist ganz schön, aber fesselnd ist anders. Weiterlesen

Rezension: Cobra von Deon Meyer

cobra deon meyer

Jetzt kommt mit Cobra von Deon Meyer auch endlich mal eine Rezension zu einem Thriller:

Ein Setting, das viel Spannung verspricht: Kommissar Griessel und sein Team werden gerufen als einige Bodyguards auf einem Weingut erschossen aufgefunden werden und ein englischer Professor, den die Bodyguards hätten schützen sollen, spurlos verschwunden scheint. Schnell wird klar, dass dahinter die „Cobra“ steht, wer oder was die jedoch ist, gilt es herauszufinden. Daneben gibt es die Parallelhandlung, die sich um Tyrone, einen jungen Taschendieb, dreht. Dieser gerät aus einem unglücklichen Zufall ebenfalls mitten in die Geschichte rein. Tyrone ermittelt zwar nicht mit Griessel zusammen, er versucht es jedoch mit der Cobra aufzunehmen und riskiert dabei das Leben von sich und seiner Schwester.

Schön war die Zusammensetzung des recht bunten Ermittlerteams, das wohl auch die Vielfalt Südafrikas widerspiegeln sollte. Griessel hat, wie anscheinend jeder Ermittler, ein recht schwieriges Privatleben, auch wenn er auf den ersten Blick doch mit seiner Frau, einer berühmten Sängerin, recht glücklich sein sollte – wäre da nicht sein Alkoholproblem. Weiterlesen

Montagsfrage 27.10.2014

Montagsfrage

Heute möchte ich zum ersten Mal bei der Aktion „Montagsfrage“ von Libromanie teilnehmen.

HABT IHR EUCH SCHON MAL DEN NAMEN EINER ROMANFIGUR GELIEHEN?

Nein, bisher noch nie. Kinder, die ich bisher nicht habe, würde ich auch noch nicht nach einer Figur benennen, das finde ich meist eher seltsam. Allerdings bin ich auch ansonsten kein Mensch, der irgendwelchen Idolen oder sonstigem nacheifert, dafür will ich dann doch viel lieber „ich selbst“ sein.

Ich habe mit einer Freundin mal einen jungen Kerl mit dem Namen „Aragorn“ auf der Straße gesehen (falls sich jemand wundert, wie wir den Namen wussten – er hatte ein Schildchen, da er zu einer Drückerkolonne, ähm, zu einem Fundraising-Team gehörte) und das fand ich sehr strange. Bei Haustieren, die ich auch nicht habe, könnte ich es mir schon eher vorstellen. Bisher hatten die aber meist Eigenkreationen als Namen 😉 Schlimm finde ich es, wenn eine Roman- oder Filmfigur plötzlich einen richtigen Boom auslöst, wie z.B. bei Kevin oder auch Isabella, an sich ein wunderschöner Name, aber jetzt leider doch zu ausgelutscht.

 

Bücher über Bücher & meine Meinung zu Die Seiten der Welt von Kai Meyer

Nichts scheint Buchfreunde mehr zu faszinieren als Bücher über Bücher. Eigentlich ist es ja wirklich kurios, aber auch ich werde immer ganz neugierig, wenn ich auf solche Bücher stoße. In der letzten Zeit bin ich gleich auf mehrere Bücher über Bücher aufmerksam geworden, die mich auf den ersten Blick gleich interessiert haben. Drei, die ich bereits gelesen habe,  möchte hier an dieser Stelle kurz vorstellen.

Die Seiten der WeltDen Anfang macht Die Seiten der Welt von Kai Meyer. Gestern Nacht habe ich das Buch beendet, leider bin ich nicht ganz so glücklich mit dem Buch. Die Erwartungen waren natürlich auch sehr hoch (hier habe ich bereits etwas zu dem Buch geschrieben). Ja, es dreht sich in diesem Buch alles über Bücher und das ist an sich auch toll. Leider wirkte es auf mich oft zu gewollt, fast schon gezwungen, alles irgendwie buchisch zu verarbeiten. Einzelne Ideen waren schön, z.B., dass jeder der Bibliomanten (Menschen, die mit Bücher eine gewisse Magie erzeugen können) ein Seelenbuch besitzt, das erst zu ihm finden muss. Auch die Exlibri, aus Büchern gefallene Wesen, waren eine nette Idee. Aber irgendwann wurde es einfach zu viel, es gab einen Wald der toten Bücher und Bücherfledderer und eine Bücher-Akademie und Lesezeichen als Pässe zum Betreten der Bücherstadt und so weiter. Dazu drohte auch noch die große Entschreibung, die Bücherwelt zu vernichten. Die Story an sich ist ganz nett, aber auch nichts völlig neues: Weiterlesen

Rezension: Gefallene Engel von Seppo Jokinen

Ich lese recht gerne Krimis, wenn auch nicht andauernd, da ich zwischendurch dann doch immer wieder eine Pause brauche, in der ich Bücher aus anderen Genres lese. Bei Krimis freue ich mich besonders über interessante Ermittler, die in mysteriösen Fällen ermitteln. Dabei muss es nicht unbedingt besonders blutig zugehen, es ist mir eigentlich sogar lieber wenn nicht. Wenn ich aktuelle Krimis sehen, habe ich manchmal fast schon das Gefühl, dass die Todesarten in Krimis immer grausamer und abstruser sein müssen, um damit um die Aufmerksamkeit der Leser zu haschen. Mich schreckt sowas eher ab und ein bisschen wundere ich mich dann manchmal doch, was in den Köpfen mancher Autoren vorgeht.

Gefallene_Engel_536ce0b7b8b2c_128x170Auf den Krimi „Gefallene Engel“ bin ich wieder durch Lovelybooks aufmerksam geworden. Mir scheint, dass Bücher aus Finnland zurzeit etwas mehr promotet werden, wohl aus dem Grund, dass Finnland das diesjährige Gastland bei der Frankfurter Buchmesse war. Das finde ich an sich ganz gut, bisher verbinde ich Finnland (noch?) nicht direkt mit tollen Büchern. Es wurde also wirklich mal Zeit für ein Buch von einem finnischen Autor!  Weiterlesen

Rezension: Die kuriosen Abenteuer der J.J. Smith 01: Oma Vettel von M.E. Lee Jonas

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Zu diesem Buch bin ich auf recht ungewöhnlichem Weg gelangt: Die Autorin schrieb mich auf Lovelybooks an und fragte mich, ob ich Interesse hätte, dieses Buch zu lesen. Nach kurzer Befragung von Google, was es bisher so an Informationen zu dem Buch gibt, habe ich dies bejaht. Folgende Zusammenfassung lässt sich u.a. bei Thalia finden:

 

»Wir Hexen leben eigentlich nicht sehr viel anders, als die Menschen. Wir nutzen nur unsere besonderen Möglichkeiten.« …… J.J. Smith ist Vollwaise und lebt in einem neuseeländischen Internat. Kurz vor ihrem 14ten Geburtstag taucht völlig unerwartet ihre Großmutter auf und stellt das Leben des Teenagers gehörig auf den Kopf. Plötzlich Prinzessin? Eigentlich ein wundervoller Gedanke, stünde ihr »Thron« nicht im Zauberreich, und wäre an eine düstere Legende gebunden. Dazu kommt noch eine schrille Großmutter, die eigentlich eine dunkle Hexe ist, wegen einer Jugendsünde aber in die reale Welt verbannt wurde, und dem Hexenrat seither mit ihren sturen Allüren die Hölle heiß macht. Kurz nach der familiären Wiedervereinigung steht für J.J. deshalb fest: Ein Leben im dunklen Phad kommt für sie überhaupt nicht in Frage. Sie bleibt in der realen Welt! Aber es kommt eben immer anders, als man denkt. Bei dem unglücklichen Versuch ihre Enkelin vor der Einberufung in den dunklen Phad zu schützen, wird Vettel vom Hexenrat gefangen genommen. Hals über Kopf reist das Mädchen nun doch in das Zauberreich, das so ganz anders ist, als sie es sich vorgestellt hat. Mit Band eins, »Oma Vettel«, beginnt das größte Abenteuer in J.J. Smiths Leben: Dem Erwachsenwerden! Die Tatsache, dass sie aus einer Familie mit »besonderen Möglichkeiten« stammt, und mit einer nicht ganz alltäglichen Bestimmung geboren wurde, fordern dem jungen Mädchen allerdings so Einiges ab. …..

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