Meine Lieblingsbücher 2014 – Teil 1

Meine Lieblingsbücher

schneeflockeNach mehreren Tagen fast kompletter Laptop-Abstinenz melde ich mich wieder zurück! Zum Lesen bin ich nicht allzu viel gekommen, aber das macht überhaupt nichts, da ich stattdessen ganz viele andere schöne Dinge getan habe wie z.B. Spiele mit der Familie gespielt, geschlafen (jaha :D) und dazu kam, dass mein Freund und ich akut Orange is the new black – süchtig sind.

Heute möchte ich meine absoluten Lieblingsbücher im Jahr 2014 vorstellen ♥  Ich bewerte wirklich selten Bücher mit 5 Sternen, denn dazu müssen sie mir richtig, richtig gut gefallen und dafür bin ich wohl etwas zu kritisch. Heute stelle ich zunächst den ersten Teil vor, sonst könnte der Post etwas lang werden, auch wenn es insgesamt nur sieben Bücher sind. Manche habe ich bereits an anderer Stelle erwähnt, andere noch gar nicht und das muss natürlich schleunigst nachgeholt werden.

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immer wieder gandhiImmer wieder Gandhi stammt aus der Feder von Vikas Swarup, der übrigens auch die Romanvorlage zu Slumdog Millionär geschrieben hat. Davon wusste ich allerdings zuerst gar nichts, ich nahm das Buch aus der Uni-Bib mit, da mir die Farben des knalligen Covers einfach gefielen.

Das Buch ist in unterschiedliche Teile unterteilt, die wiederum durch Kapitel strukturiert sind. Je nach Kapitel steht ein anderer der sechs Protagonisten im Vordergrund. Zunächst lernt der Leser alle Protagonisten kennen, später erfährt man, wie es kommt, dass alle in irgendeiner Weise zu Vicky Rai, dem absolut unsympathischen Mordopfer, im Kontakt standen und welches Motiv sie für dessen Ermordung haben könnten. Schließlich nähert sich die Geschichte ihrem Höhepunkt zu: alle Protagonisten finden sich im Haus des Vicky Rai ein, da er eine riesige Party schmeißt, bei der Vicky getötet wird. Das Ende bilden dann die Ermittlungen, wer denn nun der Mörder war.

Das Buch hat mir so unglaublich gut gefallen, da man als Leser vollkommen unterschiedliche Einblicke in die indische Gesellschaft erhält. Es geht um Politik, Korruption, Show Business, Kleinkriminelle, ethnische Minderheiten… und das alles höchstspannend und flüssig lesbar. Eine wundervolle Mischung aus Krimi und Gesellschaftskritik. Zudem liegt mir Indien auch privat am Herzen und dadurch hat es mich natürlich noch mehr gefesselt.

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die amerikanische nachtFür Die amerikanische Nacht von Marisha Pessl brauchte ich zwei Anläufe. Beim ersten Anlauf kam ich nicht wirklich rein, nach ein paar Seiten gab ich auf, da mir einfach nicht klar wurde, worum es hier überhaupt gehen solle. Trotzdem habe ich dann aber im August nochmal nach dem Buch gegriffen und war positiv überrascht. Vielleicht war beim ersten Mal auch einfach nicht die richtige Zeit dafür.

Die Tochter des ebenso berühmten wie mysteriösen Regisseurs,Cordova, ist tot aufgefunden worden. Dass diese durch Suizid aus dem Leben geschieden ist – wie die offizielle Todesursache lautet -, daran glaubt der Journalist McGrath nicht.  Vielmehr vermutet er, dass ihr Vater daran Schuld ist und beginnt zu ermitteln und dabei alte Weggefährten Cordovas aufzuspüren. Cordova selber ist seit Jahren völlig von der Bildfläche verschwunden, nur noch eine Internetseite, auf der sich Hardcore-Fans von Cordova austauschen, sowie alte Artikel stehen McGrath zur Verfügung, um ihm auf die Spur zu kommen.

Das Buch ist schon ein bisschen verrückt, immer wieder lassen sich im Buch Ausschnitte aus Zeitungen, Magazinen oder auch Websites finden, die der Protagonist zu dem Zeitpunkt im Buch selber liest. Was mich so begeistert hat an diesem Buch ist das völlig neue und eigenwillige Konzept und der subtile Horror, den mir die Seiten des Buches immer wieder eingejagt haben, da man als Leser zwangsläufig beginnt, die Spuren Cordovas auf eigene Weise zu deuten.

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ein ganzes halbes jahrAuf Ein ganzes halbes Jahr hatte ich längere Zeit keine Lust, mich deprimieren solche Bücher eher und ich kann Büchern über Krankheit häufig nicht viel abgewinnen. Tragische Liebesgeschichten finde ich auch eher selten gut… komischerweise hat mich dann aber Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes doch ziemlich überzeugt.

Eine junge Frau, kürzlich arbeitslos geworden und von ihrem Freund frisch getrennt, nimmt eine neue Stelle als persönliche Assistentin bei einem grummeligen behinderten jungen Mann an. Viel mehr muss ich vermutlich gar nicht sagen, man kann sich schon ein wenig denken, wo alles hinführt. Trotzdem ist das Buch wirklich toll, berührend geschrieben (das meine ich positiv an dieser Stelle!) und geht sehr einfühlsam mit den Themen Krankheit, Tod und Liebe um. Eines der sehr, sehr wenigen Büchern, bei denen ich fast schon ein wenig geschnieft habe 😉

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Das war nun der erste Teil, der zweite folgt in den nächsten Tagen 🙂  Vielleicht kennt ihr ja auch eines der drei vorgestellten Bücher?

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