Montagsfrage am 05.01.2015

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Die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen lautet:

 

Gibt es Erzähltechniken, die dich beim Lesen stören?

 

Mal abgesehen davon, dass ich Kurzgeschichten einfach nicht mag (mir fehlt dafür die Geduld) gibt es noch die ein oder andere Erzähltechnik, die mich schnell nervt:

Bei Briefen kommt es darauf an, die können sehr interessant sein, genauso gut können sie aber auch langweilig und schwierig zu lesen (krakelige Schrift) sein. Dann überfliege ich sie nur oder überspringe sie gleich ganz. Am schlimmsten sind für mich eigentlich längere Zitate in wissenschaftlichen Texten. Warum auch immer machen die mich wahnsinnig, da sie mich völlig aus dem Lesefluss rausreißen. Aber gut, das ist wohl keine Erzähltechnik 😀

Teilweise mag ich Zwischeneinschübe recht gerne, wie z.B. bei Welt in Flammen, aber dafür müssen sie kurz und spannend sein. Gar nicht gut finde ich endlos lange Einschübe, bei denen man am Ende gar nicht mehr weiß, worum es eigentlich geht.  Womit man mich auch ganz schnell verjagen kann sind fehlende Kapitel. Kennt ihr das? Einfach nur Text, ohne großartige Einteilungen o.ä. Da habe ich noch böse Erinnerungen an ein Buch, das ich für die Uni lesen musste, wo der Text einfach eine ellenlange Wörterschlange war und man sich überhaupt nicht zurechtfand.

Hach, heute klinge ich zum Wochenstart irgendwie recht mäkelig 😀

blumenranken für mitte

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4 Gedanken zu “Montagsfrage am 05.01.2015

  1. Die heutige Montagsfrage ich für mich doppelt interessant, weil ich selber gerade ein Manuskript überarbeite, dass ich bis zum Sommer druckreif haben möchte. Ich mache mir Notizen, damit ich die Dinge, die heute alle bemäkelt haben, in meinem Buch vermeide! 😉

    Zwischeneinschübe machen mich wahnsinnig, wenn es an der Stelle eigentlich superspannend ist. Sowas wie:

    „…aus dem Augenwinkel sah sie etwas aufblitzen. Sie wirbelte herum und erstarrte, als der Axtmörder mit bösartigem Grinsen auf sie zuschritt.

    Diese Art von Axt wurde übrigens im 12. Jahrhundert entwickelt. Damals teilten sich oft mehrere Personen eine Axt, weil Schmiedearbeiten sehr teuer waren. Blahblahblah, Geschichte der Schmiedearbeit, seitenlanges Blahblah.“

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    • Hi Mikka,

      na, dann trifft sich das mit der Montagsfrage heute ja perfekt für dich 😉
      Aber allen kann man es vermutlich ja auch nie recht machen. Die einen mögen z.B. Briefe total toll finden, die anderen langweilt es…

      Haha, ja die Art von Zwischeneinschübe ist wirklich bescheuert. Da frag ich mich dann ernsthaft, mit welcher Intention der Autor das dort geschrieben hat. Wäre die Geschichte ansonsten zu kurz? Ist er Schmiedearbeit-Fanatiker? 😀

      Ich wünsche dir alles Gute für dein Buch!

      Liebe Grüße
      Anna

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  2. Den Satz, dass Du für Kurzgeschichten keine Geuldud hast, habe ich nicht verstanden 😀 Sie sind doch kurz…?
    Auf jeden Fall freue ich mich, durch die Montagsfrage heir gelandet zu sein und werde Dir gerne folgen.

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    • Es ist auch nicht allzu logisch 😀
      Bei Kurzgeschichten kommen mir 20-30 Seiten schon unglaublich lange vor, normale Bücher mit 600-700 Seiten sind dagegen kein Problem.
      Ich freue mich auch, dass du bei mir gelandet ist. Ich finde es auch immer wieder toll, durch die Montagsfrage andere Blogs kennenzulernen 🙂

      Liebe Grüße
      Anna

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