Verlagsvorschau Frühling 2015: Aufbau Verlag

vorschau

Eigentlich bin ich ja schon etwas zu spät dran, daher ist es gar keine Vorschau mehr im eigentlichen Sinn, aber da einige Bücher vom Aufbau-Verlag im Frühjahr wirklich interessant klingen, möchte ich sie doch noch vorstellen.

 

blumenranken für mitte

 

Baronsky_ManchmalRot_U1.inddManchmal rot von Eva Baronsky scheint einfach eine schöne Geschichte über das Schicksal im Leben zu sein.  Das Cover zeigt das ja auch schon ganz schön.

Es ist ein Kurzschluss, der zwei Lebenswelten, die sich sonst kaum berühren, aufeinanderprallen lässt: die eines erfolgsverwöhnten Anwalts und die seiner illegal beschäftigten Putzfrau. Was dann passiert, bedeutet für beide den völligen Verlust von Selbstverständlichkeiten.

Für ihn läuft alles prächtig, er steht vor dem ganz großen Deal. Zwar muss er vorher den Seniorchef seiner Kanzlei ausbooten und nebenbei ein üppiges Schwarzgeldkonto in der Schweiz auflösen, aber auch das wird er in den Griff bekommen.
Seine Putzfrau lernt er nur kennen, weil sie in seiner Wohnung von der Leiter fällt. Als sie im Krankenhaus erwacht, kann sie sich weder an ihren Namen erinnern, noch ihn schreiben. Während sie ungläubig der Frau, die sie einmal gewesen sein soll, nachforscht, erfindet sie sich neu. Dabei entwickelt sie ein Selbstbewusstsein, das ihn zunehmend fasziniert und verunsichert.
Eva Baronsky erzählt in diesem modernen Märchen so warmherzig wie erstaunlich von zweien, denen alle Gewissheiten abhandenkommen und die uns fragen lassen: Wer wäre man, wenn man nicht zu wissen glaubte, wer man ist?

©Aufbau-Verlag

 

blumenranken für mitte

 

der dunkle flussLiteratur aus Afrika ist bei mir noch viel zu unterrepräsentiert, ich habe mal nachgeschaut: letztes Jahr habe ich überhaupt nur zwei Bücher gelesen, die in Afrika spielten, von afrikanischen Autoren ganz zu schweigen… das muss sich ändern! Der dunkle Fluss von Chigozie Obioma wäre der perfekte Kandidat dafür:

 

Benjamin und seine Brüder leben in der Nähe eines gefährlichen Flusses. Als ihr Vater die Familie verlassen
muss,verstoßen sie gegen sein Verbot, sich dem Gewässer
zu nähern. Die Fische, die sie dort fangen, sind Vorboten
einer Tragödie. Ein faszinierendes Familiendrama und eine
sprachmächtige Fabel über das Schicksal Nigerias. Von Afrikas neuem großen Erzähler.
Benjamin und seinen Geschwistern geht es gut. Ihre Familie lebt in
einer Kleinstadt im Westen Nigerias. Als der Vater, ein strenger Patriarch, versetzt wird, zerbricht jedoch die bis dahin stabile Ordnung der Familie. Die vier älteren Brüder Ikenna, Boja, Obembe und Benjamin im Alter von 9 bis 16 Jahren nutzen die neue Freiheit und fangen Fische am nah gelegenen Fluss, der schon viele Opfer gefordert hat. Aber ihre Streifzüge bleiben nicht unentdeckt: Sie werden verraten und
gezüchtigt. Aus den Brüdern werden allmählich Feinde, und einer von
ihnen wird sogar zum Mörder, wie es ein stadtbekannter Verrückter
prophezeite. In seiner Kraft und Anmut erinnert Chigozie Obiomas
Romandebüt an Khaled Hosseinis »Drachenläufer«.
©Aufbau-Verlag

 

blumenranken für mitte

 

die uns liebenDie uns lieben von Jenna Blum klingt nach einem tollen Roman über den Alltag zur Zeit des 2. Weltkriegs. Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich zuerst über die Lovelybooks-Leserunde (drückt mir die Daumen, dass ich dabei bin!). Nachdem ich lange Zeit Schwierigkeiten mit Büchern über den 2. Weltkrieg hatte, nähere ich mich dem Thema allmählich wieder an.

 

Weimar, 1940. Ledig, schwanger und von ihrem Vater vestoßen, kommt die 19-jährige Anna bei der Bäckerin Mathilde unter. Mathilde erhält Mehl, Zucker und Butter von den Nazis, um das Offizierskasino von Buchenwald mit Gebäck zu beliefern. Gleichzeitig schmuggeln die beiden Frauen Brot ins KZ und geheime Botschaften hinaus. Als Mathilde zwei Jahre später auf frischer Tat ertappt wird und der Obersturmführer Heinz von Steuern in der Bäckerei auftaucht, sieht Anna nur einen vezweifelten Ausweg, um sich und ihre kleine Tochter Trudy zu retten.
Minneapolis, 1996. Ein paar diffuse Erinnerungsschnipsel, ein verstecktes Familienfoto und ein unauslöschliches Gefühl der Schuld sind alles, was Trudy mit ihrem Geburtsort Weimar verbindet. Erschüttert vom Tod ihres Stiefvaters und erdrückt von der Last einer Vergangenheit, die ihre Mutter hinter eine Mauer aus Schweigen verbannt hat, beginnt die Geschichtsprofessorin endlich mit Recherchen zum Alltag nichtjüdischer deutscher Frauen im Dritten Reich. Nach und nach legt sie dabei die erschütternde Geschichte ihrer Mutter frei, die so ganz anders ist, als sie es erwartet hat.
©Aufbau-Verlag

 

blumenranken für mitte

 

Und das war´s auch schon, hier gibt´s den Link zur gesamten Vorschau des Aufbau-Verlags, vielleicht ist für euch ja auch etwas interessantes dabei 🙂
 

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