Montagsfrage am 30.03.2015

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Heute fragt Svenja vom Buchfresserchen-Blog:

 

Glaubst du, du hast schonmal einer Buchfigur nachgeeifert?

 
Nachgeeifert wäre jetzt übertrieben, aber ich übernehme doch häufiger mal Ideen oder auch Herangehensweisen von Buchfiguren. Zu Twitter bin ich z.B. erst durch Bridget Jones – Verrückt nach ihm gekommen, nachdem Bridget dort anfängt, über ihr Liebesleben zu twittern (darüber twittere ich allerdings nicht :D). Ansonsten weiß ich kein konkretes Beispiel, meist läuft das bei mir auch eher unbewusst ab. Es sind vielmehr gewisse Stimmungen, die sich auf mich übertragen, als dass ich jemandem bewusst nacheifere.

 

Rezension: Die Akademiemorde von Martin Olczak

Rezension
 
Hier war es in den letzten Tagen nun doch recht ruhig. Ich hatte mit ziemlichen Kopfschmerzen zu kämpfen, die ich mir weder wirklich erklären, noch dagegen ankämpfen konnte. Nun scheint es allmählich besser zu werden, sodass ich mich endlich an die Rezension zu Die Akademiemorde von Martin Olczak setzen konnte.
 
blumenranken für mitte
 

Die Akademiemorde - Martin Olczak - btb

Die Akademiemorde – Martin Olczak – btb

Die schwedische Akademie vergibt alljährlich den berühmten Nobelpreis für Literatur. Mitglied zu werden ist den wenigstens vergönnt, nur, wenn ein Mitglied stirbt, wird ein neues Mitglied für diesen Platz nachnominiert. Normal ist die Akademie ein ehrwürdiger Ort, nun wird sie kurz nach der Vergabe des diesjährigen Preis von einer Mordserie erschüttert. Nacheinander wird gleich eine ganze Reihe von Mitgliedern ermordet. Doch nach welchem Muster geht der Täter vor und, noch viel wichtiger, was ist sein Motiv?
 
In Die Akademiemorde ermitteln Claudia, eine herkömmliche Ermittlerin der Polizei, und Leo, ein Antiquar, gemeinsam. Das Duo hat schon eine recht weit zurückreichende gemeinsame Geschichte und ist aufgrund dessen wie auch ihrer unterschiedlichen Spezialgebiete sehr gegensätzlich. Jeder Buchliebhaber wird sich wohl freuen, dass sich endlich auch mal ein Antiquar ermittlerisch betätigen kann. Die Zusammenstellung des Duos hat mir richtig gut gefallen, auch, da mir beide recht sympathisch waren und ich mich auf ein Wiedertreffen durchaus freuen würde.
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Gemeinsam Lesen #8

Gemeinsam lesen

Eine Aktion, die ursprünglic von Asaviel-Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde und jetzt von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher weitergeführt wird.

 

ein diktator zum dessert1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese zurzeit zwei Bücher parallel: Bei San Miguel von T.C. Boyle bin ich auf S. 125 und bei Ein Diktator zum Dessert von Franz-Olivier Giesbert auf S. 160.

 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Ob es an der Aufregung darüber lag, dass sie Besuch hatten, vermochte sie nicht zu sagen, aber in der Woche, in der Mills, Nichols und die Scherer da waren, fühlte sie sich mit jedem Tag kräftiger.“ (San Miguel S. 125)

 

„Paris, 1940. Am 17. Juni marschierten die deutsche Truppen wieder durch die Champs-Élysées, wie sie es bereits seit drei Tagen taten.“ (Ein Diktator zum Dessert S. 160).

 
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Montagsfrage am 23.03.2015

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Die heutige Montagsfrage von Svenja (Buchfresserchen) lautet:

Habt ihr schonmal Situationen beobachtet, die euch an Passagen aus gelesenen Büchern erinnern?

 
An ganze Situationen kann ich mich nicht erinnern, also eher nein. Allerdings weiß ich, dass ich irgendwann mal in einem wunderschönen, lichtdurchfluteten Wald war, bei dem ich direkt an Herr der Ringe dachten musste. Es sind also eher so einzelne Elemente, die mich an etwas aus Büchern erinnern. Oftmals ist es bei mir auch eher andersrum: Beim Lesen stelle ich mir die dort beschriebene Welt vor und baue sie mir aus mir schon Bekanntem aus der realen Welt zusammen.

 

Aktuelle Lektüre #12

AktuellesIch weiß gerade gar nicht, wo ich anfangen soll, so viele tolle Bücher liegen hier rum. Nachdem ich mich tapfer durch Ganz normale Helden von Anthony McCarten gekämpft habe, scheint das die Belohnung zu sein 😀
 
blumenranken für mitte
 
san miguelBisher habe ich noch kein Buch von T.C. Boyle gelesen und da ich das sowieso mal ändern wollte und mich San Miguel plötzlich so anlachte, kam es spontan mit. Die ersten Seiten gefallen mir aufgrund der tollen Erzählweise bereits recht gut, mal sehen, wo das noch hinführt.

Eine einsame Insel vor der Küste von Kalifornien, die für die einen die Hölle ist, für die anderen das Paradies: Die schwindsüchtige Marantha verschlägt es 1888 nach San Miguel. Während sie sich, geplagt vom rauen Klima, von Monotonie und Einsamkeit, dem Leben entzieht, schafft es Adoptivtochter Edith, dem tyrannischen Vater und der verhassten Insel zu entfliehen. Jahrzehnte später zieht Elise Lester dorthin und findet mit ihrer Familie ihr Glück. Die Presse in den USA feiert die Lesters mitten in der Weltwirtschaftskrise als Inbild vom Mythos der Pioniere, doch die Idylle trügt. Boyle gelingt es meisterhaft, in dieser großen Saga das Schicksal dreier starker Frauen lebendig werden zu lassen.

©Hanser

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Rezension: Wo steckst du, Bernadette? von Maria Semple

Rezension
 
Wo steckst du, Bernadette? - Maria Semple - BTB
Im Vorfeld hatte ich schon ein bisschen was über Wo steckst du, Bernadette von Maria Semple auf anderen Blogs gelesen, auch der Klappentext klang ansprechend und so macht man macht sich ja immer schon ein paar Vorstellungen, wie das Buch wohl sein wird. Hier kam alles anders, was aber völlig positiv war!
 
Das Buch ist recht ungewöhnlich aufgebaut, es besteht aus unterschiedlichsten Fragmenten, durch die der Leser mehr über Bernadette und die Personen in ihrem Umkreis, u.a. ihre Tochter und ihren Mann, ihre indische Assistentin, aber auch unliebsame Menschen wie z.B. Lehrer und andere Mütter (lustigerweise meist nur „Gnitzen“ genannt) erfährt. Diese Fragmente können Emails, Faxe, Briefe, Protokolle etc. sein. So bekommt der Leser eine Vielzahl von Perspektiven geboten und muss teilweise selbst entscheiden, wem er denn Glauben schenken mag. Zwischendurch wendet sich Bee, Bernadettes Tochter, selbst an den Leser. Bee ist ein tolles Mädchen, die trotz der ganzen Schwierigkeiten einfach nur zum Knuddeln ist (auch als teils trotziger Teenager ;)).
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