Montagsfrage am 25.05.2015

montagsfrage_banner

An diesem verregneten Pfingstmontag fragt uns Svenja vom Buchfresserchen-Blog:

Liest du Bücher einzeln nacheinander oder auch mehrere parallel?

 
Ich lese häufiger mal zwei Bücher parallel. Das passiert, wenn ich mich einfach nicht zwischen zwei Büchern entscheiden kann oder aber eins eher „schwieriger“ ist und ich noch etwas leichtes für zwischendurch brauche oder aber, wenn ein Buch ziemlich dick ist und ich keine Lust habe, das Buch in der Tasche zu schleppen. Dann fange ich lieber noch ein anderes, leichteres Buch parallel an 😉

Aber an sich mag ich es eigentlich lieber, nur ein Buch zu lesen und mich dann voll und ganz darauf konzentrieren zu können. Mir passiert es nämlich schnell, wenn ich parallel zwei Bücher lese, dass ich eins dann doch eher vernachlässige…

 
Küken
 

Kurzeindruck: Jemand wie Du von Xisela López

Kurzeindruck

Jemand_wie_Du_978-3-463-4059-2.indd

Jemand wie Du – Xisela López – Kindler

Letzte Woche erreichte mich das Buch Jemand wie Du von Xisela López, das ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen durfte. Nachdem es bei Lovelybooks aber anscheinend keine wirkliche Leserunde dazu gibt (ein bisschen verwirrt bin ich schon…) möchte ich das Buch wenigstens hier kurz vorstellen.
 
Jemand wie Du ist kein „normales“ Buch, da es hauptsächlich aus Sms zwischen zwei Personen besteht. Und wie könnte es nicht anders sein, finden sich die beiden Personen,  dabei handelt es sich „natürlich“ um eine Frau und einen Mann (wie toll wäre es, wenn das mal anders wäre?) , die sich irgendwie ganz nett finden. Eingebettet ist die Sms-Geschichte in eine kleine Rahmenhandlung: Eine Polizisten findet das Handy und neugierig wie sie ist, ich wäre es wohl auch, kann sie nicht anders als die gesamte Sms-History der beiden durchzulesen.
 
Weiterlesen

Rezension: Das Büro der einsamen Toten von Britta Bolt

Rezension

Der Masterarbeitsstress hat mich noch fest im Griff, aber zu lange Zeit wollte ich mir dann auch nicht mit der Rezension zu Das Büro der einsamen Toten lassen.

das büro der einsamen toten

Das Büro der einsamen Toten – Britta Bolt – Hoffmann & Campe

Krimis lese ich ja ganz gerne mal zwischendurch, aber da sich – jedenfalls meiner Meinung nach – vieles immer wieder wiederholt, braucht es schon etwas Besonderes, um mich für einen Krimi zu interessieren. Bei Das Büro der einsamen Toten von Britta Bolt handelt es sich zum Glück wirklich mal um etwas Neues:

Er ist kein Polizist, kein Privatdetektiv – und trotzdem dreht sich in seinem Leben alles um den Tod. Im „Büro der einsamen Toten“ bei der Stadt Amsterdam kümmert sich Pieter Posthumus um die einsamen Toten – Menschen ohne Angehörige, Menschen, die keiner vermisst – und richtet ihnen ein würdiges Begräbnis aus, mit Musik und Gedichten. Bei seinen Recherchen stößt er auf so manche Ungereimtheit. In der Prinsengracht ist die Leiche eines jungen Mannes gefunden worden. Die Umstände seines Todes sind mysteriös. Posthumus nimmt auf eigene Faust die Ermittlungen auf und gerät in ein Netz von Intrigen …

©Hoffmann und Campe

Pieter Posthumus ist genau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe: liebenswert, leicht schräg, aber mit viel Biss. Allerdings steht er nicht alleine im Fokus: im Buch laufen mehrere Handlungsstränge parallel und erst spät wird ersichtlich, wie diese denn zusammenhängen. Das ist nicht schlimm, auch wenn ich zunächst dachte, dass nur Posthumus im Zentrum stände. Grob geht es um eine islamistische Zelle in Amsterdam, ein durchaus spannendes und aktuelles Thema. Aber auch eine weitere Ermittlungseinheit spielt eine wichtige Rolle in dem Krimi. Ich will nicht zu viel verraten, aber besonders sympathisch war mir diese nicht 😉
  Weiterlesen

Montagsfrage am 11.05.2015

montagsfrage_banner

Heute fragt Svenja vom Buchfresserchen-Blog:

Kaufst oder leihst du Bücher lieber?

Kaufen ist toll, keine Frage, dann hat man das Buch später im Regal und kann sich immer wieder daran erfreuen. Trotzdem leihe ich mir die meisten Bücher – aus verschiedenen Gründen: 1. die Preise: die mögen sicherlich gerechtfertigt sein, aber wenn man wirklich viel (und schnell liest), dann wird das einfach richtig teuer, zumal man als Studentin sowieso nicht unerschöpfliche Geldquellen zur Verfügung hat 😉 2. so schön die Bücher im Regal auch aussehen, nochmal lesen tue ich die wenigstens Bücher. Genauso schaue ich mir Filme so gut wie nie ein zweites Mal an. Daher brauche ich die meisten Bücher nicht im Regal. 3. ich habe zwei wirklich tolle Bibliotheken hier in der Nähe, beide max. 10 Minuten entfernt, wo ich eigentlich nie enttäuscht werde. Da gibt es die neuesten Neuerscheinungen, Bestseller, aber auch ältere Schätze – jenachdem wonach mir gerade ist. 4. der Platz: bisher habe ich genug Platz, ich bin ja auch erst vor Kurzem umgezogen. Wenn ich jetzt aber jedes Buch, das ich lese, kaufen würde… tja, dann wär´s das aber ganz bald wieder mit dem Platz 😀

Also, so schön es ist, Bücher zu kaufen und ich das zwischendurch auch immer wieder mache, die meisten Bücher leihe ich dann doch.

Rezension: Blumentochter von Vanessa da Mata

Rezension

 

BlumentochterIm Zentrum von Blumentochter von Vanessa da Mata steht die zu Beginn noch recht junge Giza, die zusammen mit ihren, nur wenige Jahre älteren, Tanten und einer Haushälterin zusammenwohnt. Die ersten Jahre scheinen recht harmonisch, aber sobald die jüngere Tante Florinda in die Pubertät kommen, verändert sich die Stimmung. Giza wird immer mehr zur Außenseiterin, ihre Tanten behandeln sie oft gemein und auch die anderen Bewohner der Kleinstadt meiden sie eher. Giza nimmt dies eine lange Zeit hin bis sie es schließlich wagt, sich nachts in die Nachbarstadt zu schleichen und von den dortigen Menschen endlich echte Warmherzigkeit und ein Zugehörigkeitsgefühl erfährt. Kurz darauf wird klar, dass es ein Geheimnis geben muss, weshalb die Menschen so zu ihr sind – hier beginnt im Roman sich plötzlich Natürliches und Übernatürliches zu vermischen. Schließlich lernt Giza ihre erste große Liebe kennen, ein Problem ist dabei nur, dass eine ihrer Tanten auch ein Auge auf ihn geworfen hat…

Weiterlesen