Das war der Mai, Juni und Juli 2016

Am Ende des Monats

Nun war es lange Zeit sehr sehr ruhig hier. Ich hatte viel anderes zu tun und irgendwie auch nicht richtig Lust zum Bloggen. Dazu kam, dass ich zeitweise wenig bis gar nicht gelesen habe (verrückt, oder?) und ich dadurch noch weniger Muße hatte, darüber zu berichten. Nun möchte ich aber, da gerade sowieso Ende des Monats war, kurz nachholen, welche Bücher in den letzten Monaten gelesen habe. Ich bin selbst ein wenig gespannt, ob ich mich überhaupt an alle noch gut erinnern kann.

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Mai

Im Mai habe ich noch recht viele Bücher gelesen, viele tolle Bücher! Los ging es mit Der Professor von Amélie Nothomb, was teilweise verrückt, dann aber auch wieder echt komisch und dazu noch spannend war. Hab ich gern gelesen! Die Hochzeit der Chani Kaufmann von Eve Harris war ein echtes Highlight und hat mich richtig beeindruckt. Dieser Einblick in das (Liebes-)Leben orthodoxer Juden in London war mal wirklich etwas Neues für mich. Endlich habe ich mich dann auch noch an Das Ende der Einsamkeit von Benedict Wells gewagt und es hat sich soo gelohnt, was ein hervorragendes Buch! Das war das bücherne Diogenes-Trio im Mai. Weiter ging es mit dem sehr interessanten Thriller Sterben in schwarzweiß von Elke Weigel, über das ich hier ausführlicher berichtet habe.

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Rezension: Sterben in Schwarzweiß von Elke Weigel

Rezension neu

sterben in schwarzweißAuf Sterben in Schwarzweiß wäre ich vermutlich gar nicht aufmerksam geworden, hätte mich nicht eine nette Email des Konkursbuch-Verlags erreicht. Ich komme eher selten auf diese Weise zu Büchern, da ich normalerweise gerne relativ frei entscheide, wann ich auf welches Buch Lust habe und daher meist spontan zu einem bestimmten Buch greife, da ich nicht dieses „ich muss noch x Bücher lesen“-Abarbeiten-Gefühl mag. Aber hier war das ein wenig anders: der Infotext hat mich einfach neugierig gemacht!

Psychologin Carolin Baittinger hat Erfahrung mit dem Krankheitsbild der multiplen Persönlichkeit, doch die Behandlung ihrer neuen Patientin Alex bringt sie nicht nur fachlich an ihre Grenzen. Alex steht im Bann zweier Fotografinnen, die einen unheilvollen Einfluss auf sie ausüben.

Insbesondere das Thema “multiple Persönlichkeit“ hat mich direkt aufhorchen lassen. Ich mag es ja sehr gerne, wenn ein Krimi oder Thriller nicht auf brutale Schockmomente setzt, sondern intelligent durchdacht ist und auf diese Weise subtil die Spannung steigert. Zudem habe ich selbst ein wenig Psychologie studiert und ich war gespannt, wie diese Thematik in einem Buch eingearbeitet wurde. Weiterlesen

Das war der April 2016

Am Ende des Monats

Und schon wieder ist es Zeit für eine Monatsrückschau! Ich kann es selbst kaum glauben…

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die tausend herbsteDie tausend Herbste des Jacob de Zoet von David Mitchell hat mir richtig gut gefallen! Wer hätte gedacht, dass mich eine Geschichte über die niederländische Handelskompanie im Jahr 1800 in Japan so in seinen Bann ziehen kann? Das war definitiv nicht das letzte Buch von David Mitchell, das ich gelesen habe!

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Das war der März 2016

Am Ende des Monats

So ganz kann ich es noch gar nicht glauben, dass der März nun auch schon vorbei ist. Gestartet hat er bei mir recht rasant, gefühlt war ich jeden Tag unterwegs und habe viele tolle Dinge gemacht, dann wurde ich krank und war eigentlich nur noch zuhause. Nun geht´s aber schon viel besser und insbesondere über die Ostertage bin ich auch richtig viel zum Lesen gekommen – was wohl auch am Osterlesen 2016 lag!

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180° Meer180° Meer von Sarah Kuttner war zwar traurig, aber auch toll geschrieben. Die Protagonistin wirkte so verloren, teilweise war es dann aber auch wieder lustig. Das hat mir Lust gemacht, noch mehr von Sarah Kuttner zu lesen!

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Kurzeindruck: Die sieben Tode des Max Leif von Juliane Käppler

Kurzeindruck

Diesmal zur Abwechselung mal keine „richtige“ Rezension, sonder nur ein kleiner Kurzeindruck zu Die sieben Tode des Max Leif von Juliane Käppler.

 Max Leif glaubt nach dem Tod seines besten Freundes, dass er der nächste ist, der das Zeitliche segnen wird. Seine Ex hat ihn zudem betrogen und Lust auf seinen Job hat er auch nicht mehr. Schnell bildet er sich nach und nach sämtliche tödlichen Krankheiten ein…

die sieben tode des max leifAn sich fand  ich das Buch recht lustig und auch unterhaltsam, aber es erinnerte mich sehr stark an die Bücher von Tommy Jaud, nur dass diesmal die Hauptperson ein (reicher) Hypochonder ist. Das ist ja eigentlich nicht schlimm, aber dann drängen sich die Vergleiche doch ziemlich auf. Direkt auf den ersten 130 Seiten hat Max Leif bereits mind. 3 Krankheiten bei sich diagnostiziert. Weiterlesen

Monatsrückblick Februar – Teil 2

Am Ende des Monats

Heute kommt der 2. Teil meines Februar-Monatsrückblicks!

 

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der hut des präsidentenDer Hut des Präsidenten von Antoine Laurain hatte ich schon länger im Blick, so wirklich kam man an dem Buch in letzter Zeit sowieso nicht vorbei: auf sämtlichen Blogs wurde es vorgestellt. Liebe mit zwei Unbekannten vom gleichem Autor war letztes Jahr eines meiner Jahreshighlights, also alles gute Gründe, um das neue Buch auch zu lesen. Mir hat Der Hut des Präsidenten auch wieder gut gefallen; die Geschichte um den Hut, der von der einen zur anderen Person wechselt und dabei die Leben der jeweiligen Hutträger ganz schön ändert, ist ziemlich witzig. Der letzte Funke ist bei mir irgendwie aber nicht übergesprungen.

4 meine Bewertung

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Monatsrückblick Februar 2016 – Teil 1

Am Ende des Monats

Der Februar fing für mich recht langsam an, aber dann hab ich doch noch einige Bücher gelesen und da ich zu jedem ein bisschen was schreiben möchte und der Post sonst ein wenig zu lang werden würde, splitte ich diesmal den Monatsrückblick in 2 Teile.

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silber das dritte buchDen Beginn machte Silber: Das dritte Buch der Träume von Kerstin Gier. Nachdem mir der 2. Band ja schon nicht so toll gefiel, waren meine Erwartungen an den 3.Band auch nicht übermäßig hoch. Trotzdem wollte ich die Reihe wenigstens noch beenden und so ein Jugendbuch liest man ja normalerweise recht schnell (aber halt nicht, wenn Karneval ist und Geburtstag und überhaupt…). Beendet habe ich es dann irgendwann endlich und es war ok. Meiner Meinung nach hätte man aus dem ganzen Thema ja sooo viel mehr machen können, aber gut.

3 meine Bewertung

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