Kurzeindruck: Die sieben Tode des Max Leif von Juliane Käppler

Kurzeindruck

Diesmal zur Abwechselung mal keine „richtige“ Rezension, sonder nur ein kleiner Kurzeindruck zu Die sieben Tode des Max Leif von Juliane Käppler.

 Max Leif glaubt nach dem Tod seines besten Freundes, dass er der nächste ist, der das Zeitliche segnen wird. Seine Ex hat ihn zudem betrogen und Lust auf seinen Job hat er auch nicht mehr. Schnell bildet er sich nach und nach sämtliche tödlichen Krankheiten ein…

die sieben tode des max leifAn sich fand  ich das Buch recht lustig und auch unterhaltsam, aber es erinnerte mich sehr stark an die Bücher von Tommy Jaud, nur dass diesmal die Hauptperson ein (reicher) Hypochonder ist. Das ist ja eigentlich nicht schlimm, aber dann drängen sich die Vergleiche doch ziemlich auf. Direkt auf den ersten 130 Seiten hat Max Leif bereits mind. 3 Krankheiten bei sich diagnostiziert. Weiterlesen

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Kurzeindruck: Jemand wie Du von Xisela López

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Jemand wie Du – Xisela López – Kindler

Letzte Woche erreichte mich das Buch Jemand wie Du von Xisela López, das ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen durfte. Nachdem es bei Lovelybooks aber anscheinend keine wirkliche Leserunde dazu gibt (ein bisschen verwirrt bin ich schon…) möchte ich das Buch wenigstens hier kurz vorstellen.
 
Jemand wie Du ist kein „normales“ Buch, da es hauptsächlich aus Sms zwischen zwei Personen besteht. Und wie könnte es nicht anders sein, finden sich die beiden Personen,  dabei handelt es sich „natürlich“ um eine Frau und einen Mann (wie toll wäre es, wenn das mal anders wäre?) , die sich irgendwie ganz nett finden. Eingebettet ist die Sms-Geschichte in eine kleine Rahmenhandlung: Eine Polizisten findet das Handy und neugierig wie sie ist, ich wäre es wohl auch, kann sie nicht anders als die gesamte Sms-History der beiden durchzulesen.
 
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Kurzeindruck: „Der Mitternachtspalast“ von Carlos Ruiz Zafón

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der mitternachtspalastNachdem gestern doch einige Kommentare zu meinem Post Gemeinsam Lesen #1, in dem ich über Der Mitternachtspalast von Carlos Ruiz Zafón geschrieben habe, eintrudelten und ich mittlerweile das Buch beendet habe, bietet es sich an, ein wenig mehr über das Buch zu schreiben.
 
Das Buch spielt in Kalkutta Anfang des 20. Jahrhunderts. Ich war zuerst ein wenig verwundert, da ich Zafón zuvor nur mit Barcelona verbunden hatte. Tatsächlich ist aber Der Mitternachtspalast bereits der zweite Band der Nebel-Trilogie, das habe ich beim Lesen jedoch kaum gemerkt (ich habe auch mal kurz gegoogelt: so wirklich hängen die Bände anscheinend auch gar nicht zusammen?!).

Der Mitternachtspalast handelt von der Geschichte von Ben und Sheere, die sich erst an ihrem 16. Geburtstag kennenlernen und die doch so viel mehr verbindet als sie anfangs gedacht hätten. Eine böse Macht trachtet den beiden nach dem Leben und es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel durch Kalkutta. Weiterlesen

Kurzeindruck: „Tage wie Salz und Zucker“ und „Es war einmal ein Mord“

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tage wie salz und zuckerTage wie Salz und Zucker von Shari Shattuck wurde mir von einer Bibliothekarin wärmstens empfohlen und bei der Vehemenz konnte ich kaum nein sagen 😉

Ellen Homes liebt es, ihre Mitmenschen zu beobachten – sie selbst aber möchte nicht gesehen werden. Sie versteckt sich hinter zu vielen Kilos und ihr Gesicht hinter langen Haaren. Nachts putzt sie in einem Riesensupermarkt. Eines Tages trifft Ellen im Bus eine junge Frau: Temerity ist blind, sprüht vor Lebensfreude, hat keinerlei Berührungsängste. Sie ist der erste Mensch seit langem, der Ellen «sieht». Die folgt ihr fasziniert und rettet sie prompt vor zwei Handtaschendieben. Fortan ist nichts mehr, wie es war. Temerity lockt Ellen gnadenlos aus der Reserve. Zusammen fangen die beiden ungleichen Freundinnen an, sich einzumischen – immer da, wo jemand sich nicht wehren kann oder wo Unrecht geschieht. Sehr schnell wirbeln sie jede Menge Staub auf …

©Rowohlt 

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