Harry Potter and the Cursed Child – Meine Meinung

harry potter and the cursed child.jpgEhrlich gesagt, hatte ich gar nicht richtig auf dem Schirm, dass das Buch jetzt schon rauskommt. Vielleicht war ich die letzten Wochen auch einfach zu sehr raus aus der Bloggerwelt. Irgendwie hab ich es dann aber doch mitbekommen und Montag ging es direkt nach dem Büro zum nächstbesten Buchladen und dann: das Buch war schon ausverkauft! Zum Glück habe ich es dann noch in einem anderen Laden ergattern können.

Bis ich richtig zum Lesen kam dauerte es dann aber doch noch ein wenig, zu viel anderes war los. Ich wusste ja schon vor dem ersten Aufschlagen, dass es sich diesmal nicht um einen Roman, sondern um das Skript für ein Theaterstück handelt. Dieses handelt 19 Jahre nach dem letzten, Harry und seine Freunde sind mittlerweile erwachsen und haben selbst Kinder. Besonders sein Sohn Albus bereitet Harry und seiner Frau Schwierigkeiten: er ist eher ein Einzelgänger, Hogwarts gefällt ihm nicht richtig und sein einziger richtiger Freund ist ausgerechnet Scorpius – Draco Malfoys Sohn…Doch Albus will allen beweisen, was in ihm steckt! Weiterlesen

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Rezension: Sterben in Schwarzweiß von Elke Weigel

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sterben in schwarzweißAuf Sterben in Schwarzweiß wäre ich vermutlich gar nicht aufmerksam geworden, hätte mich nicht eine nette Email des Konkursbuch-Verlags erreicht. Ich komme eher selten auf diese Weise zu Büchern, da ich normalerweise gerne relativ frei entscheide, wann ich auf welches Buch Lust habe und daher meist spontan zu einem bestimmten Buch greife, da ich nicht dieses „ich muss noch x Bücher lesen“-Abarbeiten-Gefühl mag. Aber hier war das ein wenig anders: der Infotext hat mich einfach neugierig gemacht!

Psychologin Carolin Baittinger hat Erfahrung mit dem Krankheitsbild der multiplen Persönlichkeit, doch die Behandlung ihrer neuen Patientin Alex bringt sie nicht nur fachlich an ihre Grenzen. Alex steht im Bann zweier Fotografinnen, die einen unheilvollen Einfluss auf sie ausüben.

Insbesondere das Thema “multiple Persönlichkeit“ hat mich direkt aufhorchen lassen. Ich mag es ja sehr gerne, wenn ein Krimi oder Thriller nicht auf brutale Schockmomente setzt, sondern intelligent durchdacht ist und auf diese Weise subtil die Spannung steigert. Zudem habe ich selbst ein wenig Psychologie studiert und ich war gespannt, wie diese Thematik in einem Buch eingearbeitet wurde. Weiterlesen

Rezension: So bin ich nicht von Anneliese Mackintosh

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Kurz nach dem Lesen eines Buchs oder schon währenddessen schreibe ich mir oft ein paar Gedankenfetzen auf, insbesondere wenn ich vorhabe, ein wenig über meinen Eindruck des Buchs zu schreiben. So auch bei So bin ich nicht: Gretas Storys von Anneliese Mackintosh.

Tja, und nun suchte ich eben nach diesen bereits geschriebenen ersten Eindrücken und sie sind unauffindbar. Ich kann es mir wirklich nicht erklären, aber sie scheinen einfach weg. Das ärgert mich ziemlich, da gerade diese „frischen“ Gedanken viel wert sind und ich diese oft auch brauche, um wieder das richtige Gefühl für das Schreiben eines Rezi-Posts zu bekommen. Nun gut, dann muss es diesmal eben ohne klappen.

 

so bin ich nichtIch muss ehrlich zugeben, dass ich vor dem Lesen von So bin ich nicht eine etwas lockerere Geschichte erwartet hatte. Den Klappentext kannte ich (natürlich) und aus irgendeinem Grund dachte ich, dass die Story etwas zahmer sei. Vielleicht assoziierte ich auch nur den Namen „Greta“ mit einer eher braveren Geschichte. So war ich im ersten Moment doch ein wenig überrumpelt als ich merkte, dass dieses Buch alles andere, aber sicherlich nicht brav ist. Greta hat in ihrem (jungen!) Leben schon eine Menge hinter sich. Verkorkstes Liebesleben und jede Menge Erfahrung mit  Drogen,  eine Kindheit, die recht behütet begann und alles andere als das endete: der Vater totkrank, die Schwester in der Psychiatrie… da wirkt Greta fast noch wie die gesündeste Person der ganzen Familie. Weiterlesen

Kurzeindruck: Die sieben Tode des Max Leif von Juliane Käppler

Kurzeindruck

Diesmal zur Abwechselung mal keine „richtige“ Rezension, sonder nur ein kleiner Kurzeindruck zu Die sieben Tode des Max Leif von Juliane Käppler.

 Max Leif glaubt nach dem Tod seines besten Freundes, dass er der nächste ist, der das Zeitliche segnen wird. Seine Ex hat ihn zudem betrogen und Lust auf seinen Job hat er auch nicht mehr. Schnell bildet er sich nach und nach sämtliche tödlichen Krankheiten ein…

die sieben tode des max leifAn sich fand  ich das Buch recht lustig und auch unterhaltsam, aber es erinnerte mich sehr stark an die Bücher von Tommy Jaud, nur dass diesmal die Hauptperson ein (reicher) Hypochonder ist. Das ist ja eigentlich nicht schlimm, aber dann drängen sich die Vergleiche doch ziemlich auf. Direkt auf den ersten 130 Seiten hat Max Leif bereits mind. 3 Krankheiten bei sich diagnostiziert. Weiterlesen

Rezension: Eine Therapie für Aristoteles von Melanie Sumner

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eine therapie für aristotelesIch kann es gleich vorweg sagen: Eine Therapie für Aristoteles von Melanie Sumner hat mir leider nicht gefallen. In letzter Zeit gab es sehr viele Bücher, die mir gut oder sogar sehr gut gefallen haben und eigentlich schreibe ich auch viel lieber über Bücher, die richtig toll waren, um möglichst viele Menschen dazu zu animieren, dieses Buch auch zu lesen. Aber es ist schließlich völlig normal, dass man auch mal ein Buch erwischt, das einem nicht so zusagt und die Kritik daran möchte ich auch loswerden. Normalerweise kann ich vorab recht gut einschätzen, ob mir ein Buch zusagt, da ich meinen Geschmack doch recht gut kenne, aber hier habe ich mich leider getäuscht.

 

Der Infotext klang interessant, das Cover gefiel mir – ich steh sowieso immer auf Blau, nicht nur bei Büchern, aber da halt auch – und ich hatte Lust auf eine witzige Jugendbuchgeschichte. Die Protagonistin, Aristoteles, ist 12 Jahre alt, ziemlich altklug und möchte einen Roman schreiben. Mithilfe eines Schreiblehrbuchs (das Wort klingt völlig seltsam, ich kann es leider nicht anders ausdrücken) macht sie sich daran, einen Roman über ihr Leben und ihre Familie zu schreiben. Der Anfang ist auch ganz süß und so wie ich es erwartet habe. Die Familienverhältnisse sind ein bisschen chaotisch (Vater verstorben, Mutter ein wenig überfordert, der Bruder nervig und Aristoteles versucht einfach zurechtzukommen), aber doch liebenswert. Nach und nach steigt man in die Geschichte ein und soweit ist alles gut. Weiterlesen

Rezension: Eigentlich ist mein Leben gar nicht so übel von Chris Nolde

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eigentlich ist mein leben gar nicht so übel

Eigentlich ist mein Leben gar nicht so übel von Chris Nolde hat bei mir gleich den richtigen Nerv getroffen, vielleicht weil ich kurioserweise so mit dem Protagonisten mitfühlen konnte. Max ist 27, seine Beziehung geht den Bach herunter, bei seinem Job wird er gefeuert und nun weiß er gar nicht mehr, was er eigentlich von seinem Leben will. Eigentlich will er ja als Schriftsteller arbeiten, sein erstes Buch „Das traurigste Buch der Welt“ hat ihn zumindest ein klein bisschen berühmt gemacht, allerdings hat das nur dazu geführt, dass ihm fremde Menschen böse Briefe schreiben. Dann verliebt er sich auch noch in die faszinierende Emma, die aber leider überhaupt keine Ironie versteht…

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Rezension: Der unrechte Wanderer von Michael M. Thurner

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der unrechte wandererRecht spontan hab ich zu Der unrechte Wanderer von Michael M. Thurner gegriffen. Eigentlich hatte ich noch genug Bücher bei mir zuhause rumliegen, aber irgendwie sprach mich der Klappentext an und so ein wenig hatte ich mir ja auch vorgenommen, mal wieder mehr Fantasy zu lesen (Wortmagie´s Makabre High Fantasy Challenge ist da nicht ganz unschuldig dran). Auf einer längeren Busfahrt hab ich´s dann gleich in die Tasche gesteckt und losgelesen.

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