Aktuelle Lektüre #19

Aktuelles

Dieser Überblick über meine aktuellen Bücher fängt mit einem Geständnis an, das mir ein klein wenig peinlich ist: ich habe bisher noch kein einziges Buch von Haruki Murakami gelesen. Das will ich nun ändern mit Naokos Lächeln:

naokos lächelnTokio in den späten 60er Jahren: Während sich auf der ganzen Welt die Studenten versammeln, um das Establishment zu stürzen, gerät auch das private Leben von Toru Watanabe in Aufruhr. Mit seiner ersten Liebe Naoko verbindet ihn eine innige Seelenverwandtschaft, doch ihre Beziehung ist belastet durch den tragischen Selbstmord ihres gemeinsamen Freundes Kizuki. Als die temperamentvolle Midori in sein Leben tritt, die all das ist, was Naoko nicht sein kann, muss Watanabe sich zwischen Vergangenheit und Zukunft entscheiden …

©btb

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Monatsrückblick Dezember & November

Am Ende des Monats

Ende Dezember stehen ja gleich zwei Rückblicke an: der Monats- und der Jahresrückblick. Nachdem ich die Monatsrückblicke die letzten Monate sowieso ziemlich vernachlässigt habe, möchte ich wenigstens den November noch nachholen. Der Rest ist nun einfach etwas zu lange her. Einen Jahresrückblick mit all meinen Highlights gibt es aber natürlich auch noch.
 
blumenranken für mitte
 

elias und laiaInsgesamt haben mir alle gelesenen Bücher wirklich gut gefallen. An der Spitze stand eindeutig Elias & Laia – die Herrschaft der Masken von Sabaa Tahir. Das Buch hatte ich recht spontan mitgenommen, umso besser hat es mir dann gefallen, da es so anders war als gedacht. Ein Fantasybuch, das mir richtig gut gefallen hat und wo ich auf eine genauso gute Fortsetzung hoffe!
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Rezension: Totenfrau von Bernhard Aichner

Rezension

TotenfrauTotenfrau von Bernhard Aichner gehört zu den Büchern, die gefühlt schon ewig auf meiner mentalen „Muss ich unbedingt mal lesen“- Liste stehen. Das Problem bei solchen Büchern ist nicht nur, dass es meist ewig dauert bis ich sie dann lese, sondern auch dass meine Erwartungen an so ein Buch immer weiter steigen. Meistens ist dies ein wenig problematisch 😉 Mittlerweile gibt es auch schon einen 2. Band und auch einen 3. wird es noch geben, die Geschichte wird also fortgesetzt.
 
Der Infotext ist recht kurz gehalten, was ich aber als ziemlich gut empfand. So beschränkten sich meine Erwartungen eher auf „das wird bestimmt ein super-spannendes Buch!“ als auf eine konkrete Handlung.
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Rezension: Die Falle von Melanie Raabe

Rezension  
 
Nun kommt auch endlich meine Rezension zu Die Falle von Melanie Raabe. Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit beendet, bisher ist es mir nur zeitlich einfach nicht gelungen, die Rezension zu Papier zu bringen 😉   die falleDie Romanautorin Linda Conrads lebt seit über 10 Jahren in ihrem Haus – ohne es jemals zu verlassen. Seitdem sie Zeugin des Mordes an ihrer Schwester geworden ist, lebt sie völlig isoliert von ihrer Umwelt. Ihre sozialen Kontakte beschränken sich auf einige wenige Personen, die dafür Sorge tragen, dass sie zumindest einigermaßen normal leben und arbeiten kann. Eines Tages trifft sie es aber wie ein Schlag: beim Zappen durch die Programme erscheint plötzlich das Gesicht des vermeintlichen Mörders an ihrer Schwester. Sie beschließt, ihm eine Falle zu stellen und lädt ihn anlässlich des Erscheinens ihres neuesten Buches zu sich nach Hause zu einem Interviewtermin ein. Weiterlesen

Das war der März 2015

Am Ende des Monats
Der März hatte es ganz schön in sich, es ist viel passiert. Ich bin umgezogen, es ging turbulent zu, die Kopfschmerzen piesackten mich, aber trotzdem habe ich wirklich viel gelesen. Das liegt wohl auch daran, dass der Fernseher oft einfach aus blieb und so ganz viel Zeit zum Lesen übrig war 🙂 Dabei waren auch einige wirklich gute Bücher, zwar kein 5-Sterne-Buch, aber 5 Sterne vergebe ich ja auch sowieso eher selten.
 
blumenranken für mitte
 
the accidental apprenticeLos ging der März für mich mit dem Buch The accidental apprentice von Vikas Swarup. Nachdem mich Immer wieder Gandhi vom selben Autor letztes Jahr verschlungen hatte, musste ich unbedingt noch etwas von ihm lesen. Und auch hier wurde nicht enttäuscht. Wieder mal eine interessante Idee (junge Frau erhält das Angebot, einen unglaublich gutbezahlten Job zu ergattern, wenn sie dafür nur bestimmte, ihr unbekannte, Prüfungen besteht), die toll umgesetzt wurde!

4 Sterne
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Rezension: Die Akademiemorde von Martin Olczak

Rezension
 
Hier war es in den letzten Tagen nun doch recht ruhig. Ich hatte mit ziemlichen Kopfschmerzen zu kämpfen, die ich mir weder wirklich erklären, noch dagegen ankämpfen konnte. Nun scheint es allmählich besser zu werden, sodass ich mich endlich an die Rezension zu Die Akademiemorde von Martin Olczak setzen konnte.
 
blumenranken für mitte
 

Die Akademiemorde - Martin Olczak - btb

Die Akademiemorde – Martin Olczak – btb

Die schwedische Akademie vergibt alljährlich den berühmten Nobelpreis für Literatur. Mitglied zu werden ist den wenigstens vergönnt, nur, wenn ein Mitglied stirbt, wird ein neues Mitglied für diesen Platz nachnominiert. Normal ist die Akademie ein ehrwürdiger Ort, nun wird sie kurz nach der Vergabe des diesjährigen Preis von einer Mordserie erschüttert. Nacheinander wird gleich eine ganze Reihe von Mitgliedern ermordet. Doch nach welchem Muster geht der Täter vor und, noch viel wichtiger, was ist sein Motiv?
 
In Die Akademiemorde ermitteln Claudia, eine herkömmliche Ermittlerin der Polizei, und Leo, ein Antiquar, gemeinsam. Das Duo hat schon eine recht weit zurückreichende gemeinsame Geschichte und ist aufgrund dessen wie auch ihrer unterschiedlichen Spezialgebiete sehr gegensätzlich. Jeder Buchliebhaber wird sich wohl freuen, dass sich endlich auch mal ein Antiquar ermittlerisch betätigen kann. Die Zusammenstellung des Duos hat mir richtig gut gefallen, auch, da mir beide recht sympathisch waren und ich mich auf ein Wiedertreffen durchaus freuen würde.
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Aktuelle Lektüre #12

AktuellesIch weiß gerade gar nicht, wo ich anfangen soll, so viele tolle Bücher liegen hier rum. Nachdem ich mich tapfer durch Ganz normale Helden von Anthony McCarten gekämpft habe, scheint das die Belohnung zu sein 😀
 
blumenranken für mitte
 
san miguelBisher habe ich noch kein Buch von T.C. Boyle gelesen und da ich das sowieso mal ändern wollte und mich San Miguel plötzlich so anlachte, kam es spontan mit. Die ersten Seiten gefallen mir aufgrund der tollen Erzählweise bereits recht gut, mal sehen, wo das noch hinführt.

Eine einsame Insel vor der Küste von Kalifornien, die für die einen die Hölle ist, für die anderen das Paradies: Die schwindsüchtige Marantha verschlägt es 1888 nach San Miguel. Während sie sich, geplagt vom rauen Klima, von Monotonie und Einsamkeit, dem Leben entzieht, schafft es Adoptivtochter Edith, dem tyrannischen Vater und der verhassten Insel zu entfliehen. Jahrzehnte später zieht Elise Lester dorthin und findet mit ihrer Familie ihr Glück. Die Presse in den USA feiert die Lesters mitten in der Weltwirtschaftskrise als Inbild vom Mythos der Pioniere, doch die Idylle trügt. Boyle gelingt es meisterhaft, in dieser großen Saga das Schicksal dreier starker Frauen lebendig werden zu lassen.

©Hanser

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