Rezension: Glück à la carte von Antonella Boralevi

Glück à la carte von Antonella Boralevi

 

Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit gelesen, aber erst jetzt komme ich erst richtig dazu, endlich darüber zu schreiben.

Von außen wirkt das Buch recht süß und ich habe zuerst von der Außenwirkung auch auf den Inhalt her geschlossen. Ich muss aber sagen, dass die Geschichte doch etwas ernster bzw. tiefgehender ist als nur eine zuckersüße „was wäre wenn“-Geschichte. Das fand ich sehr positiv!

glück a la carteAm Abend vor ihrem 47. Geburtstag reist Mirella nach Paris und betritt ein geheimnisvolles Restaurant. Dort erhält jeder Gast eine magische Speisekarte, die nur für ihn bestimmt ist: Anstelle von Gerichten sind dort die Schlüsselmomente des eigenen Lebens aufgelistet. Mirella durchlebt diese ganz besonderen, oft aber auch schmerzhaften Situationen erneut. Und am Ende – so lautet die Regel – darf sie an einer Stelle ihrem Leben eine neue Wendung geben. Doch welche der vielen nicht gelebten Möglichkeiten soll Mirella ergreifen? Oder soll sie einfach neugierig und gelassen abwarten, was die Zukunft für sie bereithält?

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Das war der Mai, Juni und Juli 2016

Am Ende des Monats

Nun war es lange Zeit sehr sehr ruhig hier. Ich hatte viel anderes zu tun und irgendwie auch nicht richtig Lust zum Bloggen. Dazu kam, dass ich zeitweise wenig bis gar nicht gelesen habe (verrückt, oder?) und ich dadurch noch weniger Muße hatte, darüber zu berichten. Nun möchte ich aber, da gerade sowieso Ende des Monats war, kurz nachholen, welche Bücher in den letzten Monaten gelesen habe. Ich bin selbst ein wenig gespannt, ob ich mich überhaupt an alle noch gut erinnern kann.

blumenranken für mitte

Mai

Im Mai habe ich noch recht viele Bücher gelesen, viele tolle Bücher! Los ging es mit Der Professor von Amélie Nothomb, was teilweise verrückt, dann aber auch wieder echt komisch und dazu noch spannend war. Hab ich gern gelesen! Die Hochzeit der Chani Kaufmann von Eve Harris war ein echtes Highlight und hat mich richtig beeindruckt. Dieser Einblick in das (Liebes-)Leben orthodoxer Juden in London war mal wirklich etwas Neues für mich. Endlich habe ich mich dann auch noch an Das Ende der Einsamkeit von Benedict Wells gewagt und es hat sich soo gelohnt, was ein hervorragendes Buch! Das war das bücherne Diogenes-Trio im Mai. Weiter ging es mit dem sehr interessanten Thriller Sterben in schwarzweiß von Elke Weigel, über das ich hier ausführlicher berichtet habe.

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Pfingstlesen 2016

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Nach dem Osterlesen 2016 bin ich nun auch beim #Pfingstlesen_2016 der lieben Kerstin (Wörterkatze) dabei.

 

Update Freitag, 13.05., 21:15:

sterben in schwarzweiß.jpgZurzeit bin ich an Sterben in Schwarzweiß von Elke Weigel dran. Dieser Krimi gefällt mir bisher ziemlich gut und ich bin gespannt, wie es weitergeht! Gut die Hälfte hab ich noch vor mir.

 

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Verlagsvorschau Frühjahr 2016: Carl´s books

vorschau

Heute ist bei den Verlagsvorschauen der Carl´s books -Verlag dran! Und auch hier habe ich wieder zwei tolle, vielversprechend klingende Bücher gefunden, auf die ich mich sehr freue.

 

blumenranken für mitte

 

Jonas Jonasson ist den meisten dank Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand wohl bereits ein Begriff. Mörder Anders und seine Freunde nebst dem ein oder anderen Feind klingt auch wieder nach einer herrlich verrückten Geschichte mit ganz vielen kuriosen Personen.  

mörder anders und seine freundeAnders – seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten nur noch »Mörder-Anders« genannt – ist frisch aus dem Knast entlassen und braucht einen neuen Job sowie neue Freunde. Da kommt ihm die Begegnung mit der geschäftstüchtigen Pfarrerin Johanna, die wegen ihrer atheistischen Gesinnung arbeitslos geworden ist, gerade recht. Zusammen mit Per, einem Hotel-Rezeptionisten, gründen sie eine »Körperverletzungsagentur« mit Anders in der Rolle des Schlägers. Die Nachfrage läuft blendend. Bis Anders nach dem höheren Sinn des Ganzen fragt, sich plötzlich für Gott interessiert und friedfertig werden will. Doch Stockholms Gangsterbosse haben mit ihm noch eine Rechnung offen und nehmen Anders und seine Freunde gründlich in die Zange…
Augenzwinkernd und respektlos nimmt Jonas Jonasson die menschliche Profitgier aufs Korn und hat mit Anders einen unvergesslichen Anti-Helden erschaffen.

©Carl´s books

 
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Rezension: Ein Diktator zum Dessert von Franz-Olivier Giesbert

Rezension
 
Nun endlich kommt die versprochene Rezension zu Ein Diktator zum Dessert von Franz-Olivier Giesbert, nachdem ich in den letzten Tagen nicht wirklich zum Bloggen gekommen bin…
 

ein diktator zum dessert

Ein Diktator zum Dessert – Franz-Olivier Giesbert – Carl´s books

In Ein Diktator zum Dessert erzählt die 105jährige Rose erzählt aus ihrem Leben, daher liegt der meiste Teil des Romans in der Vergangenheit. Nur ein kleiner Teil spielt zur jetzigen Zeit. Rose blickt auf ein sehr turbulentes Leben zurück: als Kind in Armenien erlebt sie zunächst noch eine glückliche Kindheit, dann wird sie aber recht schnell mit dem Grauen des Genozids an den Armeniern durch die Türken konfrontiert. Was danach folgt, ist ein Leben immer auf Reisen – für die junge Rose geht es nach Spanien, Frankreich, Deutschland… und noch einige Länder mehr. Wirkliche Ruhe kommt nur selten auf, ständig muss sie ihre gerade errichteten Zelte wieder völlig abbrechen, da sie aufgrund verschiedener Gründe fliehen muss. Parallel erfährt der Leser Stück für Stück von ihren Nachforschungen über eine Frau aus Deutschland, von der der Leser aber erst spät erfährt, was Rose und sie verbindet.
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Das war der März 2015

Am Ende des Monats
Der März hatte es ganz schön in sich, es ist viel passiert. Ich bin umgezogen, es ging turbulent zu, die Kopfschmerzen piesackten mich, aber trotzdem habe ich wirklich viel gelesen. Das liegt wohl auch daran, dass der Fernseher oft einfach aus blieb und so ganz viel Zeit zum Lesen übrig war 🙂 Dabei waren auch einige wirklich gute Bücher, zwar kein 5-Sterne-Buch, aber 5 Sterne vergebe ich ja auch sowieso eher selten.
 
blumenranken für mitte
 
the accidental apprenticeLos ging der März für mich mit dem Buch The accidental apprentice von Vikas Swarup. Nachdem mich Immer wieder Gandhi vom selben Autor letztes Jahr verschlungen hatte, musste ich unbedingt noch etwas von ihm lesen. Und auch hier wurde nicht enttäuscht. Wieder mal eine interessante Idee (junge Frau erhält das Angebot, einen unglaublich gutbezahlten Job zu ergattern, wenn sie dafür nur bestimmte, ihr unbekannte, Prüfungen besteht), die toll umgesetzt wurde!

4 Sterne
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Aktuelle Lektüre #12

AktuellesIch weiß gerade gar nicht, wo ich anfangen soll, so viele tolle Bücher liegen hier rum. Nachdem ich mich tapfer durch Ganz normale Helden von Anthony McCarten gekämpft habe, scheint das die Belohnung zu sein 😀
 
blumenranken für mitte
 
san miguelBisher habe ich noch kein Buch von T.C. Boyle gelesen und da ich das sowieso mal ändern wollte und mich San Miguel plötzlich so anlachte, kam es spontan mit. Die ersten Seiten gefallen mir aufgrund der tollen Erzählweise bereits recht gut, mal sehen, wo das noch hinführt.

Eine einsame Insel vor der Küste von Kalifornien, die für die einen die Hölle ist, für die anderen das Paradies: Die schwindsüchtige Marantha verschlägt es 1888 nach San Miguel. Während sie sich, geplagt vom rauen Klima, von Monotonie und Einsamkeit, dem Leben entzieht, schafft es Adoptivtochter Edith, dem tyrannischen Vater und der verhassten Insel zu entfliehen. Jahrzehnte später zieht Elise Lester dorthin und findet mit ihrer Familie ihr Glück. Die Presse in den USA feiert die Lesters mitten in der Weltwirtschaftskrise als Inbild vom Mythos der Pioniere, doch die Idylle trügt. Boyle gelingt es meisterhaft, in dieser großen Saga das Schicksal dreier starker Frauen lebendig werden zu lassen.

©Hanser

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