Rezension: Eigentlich ist mein Leben gar nicht so übel von Chris Nolde

Rezension neu

eigentlich ist mein leben gar nicht so übel

Eigentlich ist mein Leben gar nicht so übel von Chris Nolde hat bei mir gleich den richtigen Nerv getroffen, vielleicht weil ich kurioserweise so mit dem Protagonisten mitfühlen konnte. Max ist 27, seine Beziehung geht den Bach herunter, bei seinem Job wird er gefeuert und nun weiß er gar nicht mehr, was er eigentlich von seinem Leben will. Eigentlich will er ja als Schriftsteller arbeiten, sein erstes Buch „Das traurigste Buch der Welt“ hat ihn zumindest ein klein bisschen berühmt gemacht, allerdings hat das nur dazu geführt, dass ihm fremde Menschen böse Briefe schreiben. Dann verliebt er sich auch noch in die faszinierende Emma, die aber leider überhaupt keine Ironie versteht…

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Monatsrückblick Februar – Teil 2

Am Ende des Monats

Heute kommt der 2. Teil meines Februar-Monatsrückblicks!

 

blumenranken für mitte

 

der hut des präsidentenDer Hut des Präsidenten von Antoine Laurain hatte ich schon länger im Blick, so wirklich kam man an dem Buch in letzter Zeit sowieso nicht vorbei: auf sämtlichen Blogs wurde es vorgestellt. Liebe mit zwei Unbekannten vom gleichem Autor war letztes Jahr eines meiner Jahreshighlights, also alles gute Gründe, um das neue Buch auch zu lesen. Mir hat Der Hut des Präsidenten auch wieder gut gefallen; die Geschichte um den Hut, der von der einen zur anderen Person wechselt und dabei die Leben der jeweiligen Hutträger ganz schön ändert, ist ziemlich witzig. Der letzte Funke ist bei mir irgendwie aber nicht übergesprungen.

4 meine Bewertung

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Verlagsvorschau Frühjahr 2016: Kein & Aber

vorschau

Weiter geht es bei den Verlagsvorschauen: Den Kein & Aber – Verlag mag ich ziemlich gerne und so ist es nicht verwunderlich, dass ich auch diesmal in der neuen Frühjahrsvorschau tolle neue Bücher gefunden habe. Zwei Bücher, die mich ganz besonders neugierig gemacht haben, möchte ich heute vorstellen.

blumenranken für mitte

 

In A wie B und C von Alexandra Kleemann haben die Protagonisten mal keine Namen, stattdessen nur Buchstaben wie Variablen. Interessant!Es geht um Körperideale und wie (oder ob?) man sich in der heutigen Gesellschaft noch zurecht finden kann:

a wie b und cA ist jung, hübsch, aber deshalb noch kein bisschen glücklich. Mit ihrer Mitbewohnerin B bildet sie eine fast symbiotische Einheit, in der die eine mit der anderen identisch zu werden versucht. Und mit ihrem Freund C verbindet sie unter anderem das Interesse für Fernsehen, insbesondere Haifisch-Dokumentationen und Pornos. Ihr fehlt der Sinn in ihrem Leben – und auf der Suche danach verschreibt sie sich einem Kult um eine synthetische Süßspeise: zunächst nur, um ihren Körper von innen zu reinigen.

©Kein & Aber

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