Verlagsvorschau Herbst 2015: Atlantik-Verlag

vorschau

Nun soll es hier auch mit den Verlagsvorschauen für den Herbst losgehen, es ist schließlich höchste Zeit und es macht ja auch richtig Spaß, durch die Verlagsvorschauen zu blättern 🙂

Atlantik_Logo_grossDen Anfang macht dieses Mal bei mir der Atlantik-Verlag, bei dem ich gleich drei wunderbar klingende Bücher gefunden habe, die bei mir voll ins Schwarze treffen.

 

der wörterschmugglerNatalio Grueso mit Der Wörtschmuggler hat zuerst meine Aufmerksamkeit erregt. Das Buch klingt ganz zauberhaft und genau nach meinem Geschmack:

Bruno Labastide ist ein Abenteurer, ein sympathischer Schuft und ein Sammler kurioser Geschichten: Als er in Venedig eine geheimnisvolle Japanerin kennenlernt, die ihre Liebhaber stets nur für eine Nacht und gegen schöne Verse empfängt, versucht er, sie mit seinen Geschichten zu betören: zum Beispiel mit der von dem Jugendlichen, der Wörter schmuggelt, oder mit der von der Frau, die in Paris von einem unsichtbaren Verehrer verfolgt wird. Magisch-zauberhafte Begebenheiten, die in Buenos Aires, Paris oder Shanghai spielen und am Ende wieder nach Venedig führen.

©Atlantik-Verlag

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Das war der Mai 2015

Am Ende des Monats
 
Der Mai stand ganz im Zeichen der Masterarbeit, dementsprechen wenig war hier auch los. Das wird sich sicherlich bald auch wieder ändern, jenachdem wann ich endlich mit der Arbeit fertig bin. Und im Sommer gibt´s natürlich auch soo viele schöne Dinge, die man auch noch alle machen möchte 😉 Mir kam es so vor, als hätte ich nur sehr wenig gelesen, trotzdem bin ich aber auf ganze 5 Bücher gekommen.
 

blumenranken für mitte
 

BlumentochterDen Anfang mache Blumentochter von Vanessa da Mata, das mir richtig gut gefallen hat! Ich war völlig verzaubert von der Geschichte und kann sie nur jedem, denen solche leicht mystisch angehauchten, exotischen Geschichten gefallen, nur weiterempfehlen. Alle anderen dürfen es natürlich auch mal probieren 😉

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Rezension: Das Büro der einsamen Toten von Britta Bolt

Rezension

Der Masterarbeitsstress hat mich noch fest im Griff, aber zu lange Zeit wollte ich mir dann auch nicht mit der Rezension zu Das Büro der einsamen Toten lassen.

das büro der einsamen toten

Das Büro der einsamen Toten – Britta Bolt – Hoffmann & Campe

Krimis lese ich ja ganz gerne mal zwischendurch, aber da sich – jedenfalls meiner Meinung nach – vieles immer wieder wiederholt, braucht es schon etwas Besonderes, um mich für einen Krimi zu interessieren. Bei Das Büro der einsamen Toten von Britta Bolt handelt es sich zum Glück wirklich mal um etwas Neues:

Er ist kein Polizist, kein Privatdetektiv – und trotzdem dreht sich in seinem Leben alles um den Tod. Im „Büro der einsamen Toten“ bei der Stadt Amsterdam kümmert sich Pieter Posthumus um die einsamen Toten – Menschen ohne Angehörige, Menschen, die keiner vermisst – und richtet ihnen ein würdiges Begräbnis aus, mit Musik und Gedichten. Bei seinen Recherchen stößt er auf so manche Ungereimtheit. In der Prinsengracht ist die Leiche eines jungen Mannes gefunden worden. Die Umstände seines Todes sind mysteriös. Posthumus nimmt auf eigene Faust die Ermittlungen auf und gerät in ein Netz von Intrigen …

©Hoffmann und Campe

Pieter Posthumus ist genau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe: liebenswert, leicht schräg, aber mit viel Biss. Allerdings steht er nicht alleine im Fokus: im Buch laufen mehrere Handlungsstränge parallel und erst spät wird ersichtlich, wie diese denn zusammenhängen. Das ist nicht schlimm, auch wenn ich zunächst dachte, dass nur Posthumus im Zentrum stände. Grob geht es um eine islamistische Zelle in Amsterdam, ein durchaus spannendes und aktuelles Thema. Aber auch eine weitere Ermittlungseinheit spielt eine wichtige Rolle in dem Krimi. Ich will nicht zu viel verraten, aber besonders sympathisch war mir diese nicht 😉
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Aktuelle Lektüre #13

Aktuelles

KükenNachdem ich im März nun wirklich sehr viel gelesen habe, stellte sich vor ein paar Tagen plötzlich eine kleine Flaute ein. Ich hatte zwar interessante Bücher da, wie z.B. Die Musik der Stille von Patrick Rothfuss oder auch Das Mitternachtskleid von Terry Pratchett, aber beide Bücher konnten mich nicht richtig zum Lesen animieren. Mir ist zurzeit einfach nach was anderem.

Schalen

 

london killingLondon Killing von Oliver Harris hatte ich mir bereits vor ein paar Monaten mal aus der Bibliothek ausgeliehen, aber dann nie gelesen. Warum genau, weiß ich gar nicht mehr… dabei klingt es doch so spannend und die ersten 100 Seiten haben mir jetzt bereits sehr gut gefallen.

Im reichsten Stadtteil Londons wird ein russischer Oligarch vermisst. Detective Nick Belsey, hoch verschuldet und mit einem Disziplinarverfahren am Hals, wittert die Chance, sich mithilfe der Identität des Vermissten abzusetzen. Als er bemerkt, dass er nicht der Einzige ist, der diese Idee hatte, steckt er bereits mittendrin in einer Spirale aus Lügen, Korruption und Finanzbetrug. Ein schneller, raffinierter und wendungsreicher Thriller mit einem spektakulären Finale und einem Ermittler, der das Zeug zur Kultfigur hat.

©Heyne

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