Aktuelle Lektüre #19

Aktuelles

Dieser Überblick über meine aktuellen Bücher fängt mit einem Geständnis an, das mir ein klein wenig peinlich ist: ich habe bisher noch kein einziges Buch von Haruki Murakami gelesen. Das will ich nun ändern mit Naokos Lächeln:

naokos lächelnTokio in den späten 60er Jahren: Während sich auf der ganzen Welt die Studenten versammeln, um das Establishment zu stürzen, gerät auch das private Leben von Toru Watanabe in Aufruhr. Mit seiner ersten Liebe Naoko verbindet ihn eine innige Seelenverwandtschaft, doch ihre Beziehung ist belastet durch den tragischen Selbstmord ihres gemeinsamen Freundes Kizuki. Als die temperamentvolle Midori in sein Leben tritt, die all das ist, was Naoko nicht sein kann, muss Watanabe sich zwischen Vergangenheit und Zukunft entscheiden …

©btb

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Rezension: Eine Therapie für Aristoteles von Melanie Sumner

Rezension neu

eine therapie für aristotelesIch kann es gleich vorweg sagen: Eine Therapie für Aristoteles von Melanie Sumner hat mir leider nicht gefallen. In letzter Zeit gab es sehr viele Bücher, die mir gut oder sogar sehr gut gefallen haben und eigentlich schreibe ich auch viel lieber über Bücher, die richtig toll waren, um möglichst viele Menschen dazu zu animieren, dieses Buch auch zu lesen. Aber es ist schließlich völlig normal, dass man auch mal ein Buch erwischt, das einem nicht so zusagt und die Kritik daran möchte ich auch loswerden. Normalerweise kann ich vorab recht gut einschätzen, ob mir ein Buch zusagt, da ich meinen Geschmack doch recht gut kenne, aber hier habe ich mich leider getäuscht.

 

Der Infotext klang interessant, das Cover gefiel mir – ich steh sowieso immer auf Blau, nicht nur bei Büchern, aber da halt auch – und ich hatte Lust auf eine witzige Jugendbuchgeschichte. Die Protagonistin, Aristoteles, ist 12 Jahre alt, ziemlich altklug und möchte einen Roman schreiben. Mithilfe eines Schreiblehrbuchs (das Wort klingt völlig seltsam, ich kann es leider nicht anders ausdrücken) macht sie sich daran, einen Roman über ihr Leben und ihre Familie zu schreiben. Der Anfang ist auch ganz süß und so wie ich es erwartet habe. Die Familienverhältnisse sind ein bisschen chaotisch (Vater verstorben, Mutter ein wenig überfordert, der Bruder nervig und Aristoteles versucht einfach zurechtzukommen), aber doch liebenswert. Nach und nach steigt man in die Geschichte ein und soweit ist alles gut. Weiterlesen

Das war der Juni 2015

Am Ende des Monats

Dafür, dass ich das im Juni gefühlt gar nicht zum Lesen (geschweige denn Bloggen) gekommen bin, bin ich doch ganz zufrieden, dass ich ganze 5 Bücher gelesen habe 🙂
 
blumenranken für mitte
 
eisblaue see endloser himmelEisblaue See, endloser Himmel von Margan Callen Rogers ist der Nachfolger von Rubinrotes Herz, eisblaue See, das ich Anfang des Jahres bereits gelesen hatte. Auch Eisblaue See, endloser Himmel hat mir wieder gefallen, wenn auch ein kleines bisschen weniger. Atmosphärisch toll beschrieben war ich wieder direkt in dem kleinen Städtchen am Meer, aber dann schleppte sich die Story teilweise doch ein wenig dahin. So ganz konnte ich die Protagonistin Florine und den Umgang mit ihren Eheproblemen auch nicht immer verstehen. Trotzdem hats mir ganz gut gefallen

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Das war der März 2015

Am Ende des Monats
Der März hatte es ganz schön in sich, es ist viel passiert. Ich bin umgezogen, es ging turbulent zu, die Kopfschmerzen piesackten mich, aber trotzdem habe ich wirklich viel gelesen. Das liegt wohl auch daran, dass der Fernseher oft einfach aus blieb und so ganz viel Zeit zum Lesen übrig war 🙂 Dabei waren auch einige wirklich gute Bücher, zwar kein 5-Sterne-Buch, aber 5 Sterne vergebe ich ja auch sowieso eher selten.
 
blumenranken für mitte
 
the accidental apprenticeLos ging der März für mich mit dem Buch The accidental apprentice von Vikas Swarup. Nachdem mich Immer wieder Gandhi vom selben Autor letztes Jahr verschlungen hatte, musste ich unbedingt noch etwas von ihm lesen. Und auch hier wurde nicht enttäuscht. Wieder mal eine interessante Idee (junge Frau erhält das Angebot, einen unglaublich gutbezahlten Job zu ergattern, wenn sie dafür nur bestimmte, ihr unbekannte, Prüfungen besteht), die toll umgesetzt wurde!

4 Sterne
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Vergleich „Ich finde dich“ von Harlan Coben und „Das Küstengrab“ von Eric Berg

 

Heute möchte ich zwei Bücher,  Ich finde dich von Harlan Coben und Das Küstengrab von Eric Berg, die sich auf den ersten Blick für mich doch ziemlich ähnelten, miteinander vergleichen. Als ich damals beide Bücher im Regal stehen gesehen habe, konnte ich mich einfach nicht entscheiden. Beide Stories klangen gleich spannend, die Cover sahen beide nach Küste aus und dazu waren es beide glänzende Paperbacks. Was macht man in solch einem Fall?  Genau, einfach beide mitnehmen 🙂

 

ich finde dichAngefangen habe ich dann mit dem Thriller Ich finde dich, der sich sehr flott lesen ließ. Wie erwartet war es ein spannender Thriller, bei dem man nicht allzu viel nachdenken musste, aber der einen zuverlässig unterhalten hat. Das Tempo war recht hoch, irgendwie ein typischer amerikanischer Thriller. Schön fand ich, dass es um einen jungen College-Professor ging. Dieser trauert auch nach 6 Jahren immer noch seiner großen Liebe hinterher, die ihn damals urplötzlich verlassen hat, um einen anderen Mann zu heiraten. Nun holt ihn die Vergangenheit aufgrund der Todesmeldung des anderen Manns wieder ein und er setzt alles daran herauszufinden, was damals wirklich geschah und wo seine alte Liebe nun ist. Dabei kommt doch einiges Überraschendes zutage – mir hats gefallen 🙂 Weiterlesen

Aktuelle Lektüre #2

ein mann namens ove

Fast durch bin ich mit Ein Mann namens Ove von Fredrik Backman, erschienen bei FISCHER Krüger. So ganz bin ich leider nicht in die Geschichte reingekommen, was mich doch schon etwas wundert, da ich bisher nur durchweg positive Stimmen dazu gehört habe. Auch die Zusammenfassung verspricht doch eigentlich nur Gutes:

Ove ist der Nachbar aus der Hölle: Jeden Morgen macht er seine Kontrollrunde, schreibt Falschparker auf, räumt Fahrräder an ihren Platz und prüft die Mülltrennung. Aber hinter seinem Gegrummel verbergen sich ein großes Herz und eine berührende Geschichte. Seit Oves geliebte Frau Sonja gestorben ist und man ihn vorzeitig in Rente geschickt hat, sieht er keinen Sinn mehr und trifft praktische Vorbereitungen zum Sterben. Doch dann zieht im Reihenhaus nebenan eine junge Familie ein, die als Erstes mal Oves Briefkasten umnietet …
Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, das richtige Werkzeug und was sonst noch wirklich zählt im Leben.

© Fischer Krüger 2014

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